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Levitra Medikamenteninformation

 Was versteht man unter Erektiler Dysfunktion?
Wenn Erektionsstörungen häufiger und über einen längeren Zeitraum auftreten, spricht der Arzt vom Krankheitsbild der „Erektilen Dysfunktion“ (ED). Der Begriff wurde in Amerika geprägt. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird meist von „Impotenz“ gesprochen.

Wie viele Männer leiden an Erektionsstörungen?
Neuen amerikanischen Untersuchungen zufolge sind rund 20 Prozent aller Männer im Alter von 40 bis 70 Jahren betroffen. Weltweit geht man von mindestens 160 Millionen Männern aus, die an Erektiler Dysfunktion leiden.

Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?
Neben der medikamentösen Therapie, die die Behandlung von Erektionsstörungen in den letzten Jahren überwiegend bestimmt hat, gibt es noch mehrere konventionelle Verfahren. Dazu zählen die Schwellkörper-Injektions-Therapie, die Vakuumpumpe sowie operative Verfahren und die Behandlung durch einen Sexual- oder Psychotherapeuten. Diese Methoden haben in den letzten Jahren an Bedeutung verloren.

Wie wirken die neuen Medikamente?
Diese neuen Therapeutika zur Behandlung der Erektionsstörungen funktionieren nach ein und demselben Prinzip: Sie hemmen ein körpereigenes Enzym, das im Penis indirekt eine Abschwächung der Erektion bewirkt. Die Mittel fördern die Erektionsbereitschaft, ihre Einnahme alleine – ohne nachfolgende sexuelle Stimulation (durch die Partnerin) – führt noch nicht zur Erektion!
Die Zeitdauer bis zum Wirkungseintritt kann je nach dem verwendeten Wirkstoff unterschiedlich sein. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Behandlung, welches Medikament für Sie das richtige ist.

Die Wirkung hält im allgemeinen mehrere Stunden an, doch die Wirkdauer variiert bei den einzelnen Mitteln. Fragen Sie Ihren Arzt nach den Unterschieden. Er wird wissen, welches Medikament Ihren Ansprüchen am meisten gerecht wird.

Die neuen Tabletten sind verschreibungspflichtig. Bei Erektionsstörungen (Erektiler Dysfunktion) handelt es sich in den meisten Fällen um eine ernst zu nehmende Erkrankung, die ärztlich behandelt werden muss.
In vielen Fällen bekommen die Patienten schon nach ersten Einnahme einer Tablette wieder eine Erektion. Allerdings nicht immer. Manchmal muss der Mann erst wieder Zutrauen in seine Manneskraft finden (Versagensängste abbauen), manchmal muss die Dosis erhöht werden, bis sich der Penis versteift. Bedenken Sie aber, dass es auch mit der Tablette erst nach einem sexuellen Anreiz zu einer Erektion kommt. Besprechen Sie Ihre Erfahrungen mit Ihrem Arzt. Er wird gegebenenfalls die Behandlung ändern.

Die neuen Medikamente sind normalerweise gut verträglich. Einige Patienten berichten über Nebenwirkungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Gesichtsröte, Übelkeit, verstopfte Nase, Schwindel. Ob und welche Nebenwirkungen überhaupt auftreten, und – falls ja – wie stark sie sind, variiert von Mann zu Mann. Und es hängt vom jeweiligen Medikament ab.

Falls die Tabletten keine ausreichende Wirkung zeigen, unangenehme Nebenwirkungen auftreten oder aus medizinischen Gründen nicht angewendet werden dürfen, können andere Therapiemöglichkeiten für Sie infrage kommen. Dazu zählen die Schwellkörper-Injektions-Therapie, die Vakuumpumpe, operative Verfahren. Und möglicherweise auch die Behandlung durch einen Sexual- oder Psychotherapeuten. Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Arzt.

 

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